London

Aus dem Flugzeug sehen wir die letzten traumhaften Sonnenstrahlen die am Horizont tieforange in die Dunkelheit verschwinden und als wir unsere Augen wieder aufmachen befinden wir uns schon über London – dunkel, grau mit einigen blinkenden Lichtern zwischen den Wolken. «Welkommen til London!» dröhnt es aus den Lautsprechern und die Menschenmasse drängt sich an uns vorbei Richtung Ausgang. Wir, noch leicht erledigt von der stressigen Anreise zum Flughafen, warten geduldig und mit voller Vorfreude auf die nächsten Tage. London!

Telephon

Für alle Weltenbummler unter euch die es noch nicht nach London geschafft haben: Packt eure sieben Sachen und los geht’s! Diese 3 Tage in London taten richtig gut – eine gelungene Auszeit von Norwegen. So schön es hier auch ist, manchmal vermisst man dann doch die Großstadt. Und um ein bisschen Zeit und Geld zu sparen gab’s in London gleich eine riesen Portion davon. Shoppen, Museen, Restaurants und Fast Food to go. Das muss man ausnutzen! Zumahl es auch noch einigermaßen «affordable» war (im Vergleich zu Bergen natürlich).

Übernachtet wurde im Astor Hyde Park Hostel, das ich euch wärmstens empfehlen kann. Direkt zwischen Hyde Park und National History Museum könnte es besser gar nicht liegen. Die wichtigsten Attraktionen sind alle unkompliziert in maximal 25 Minuten zu erreichen. Das Hostel selbst ist ein sehr altes Gebäude (älter als Ludwig van Beethoven!). Mehr Londoner flair gibt es nicht. Das Haus ist sehr schmal und hoch und man hat das Gefühl es besteht nur aus einer Treppe und den Zimmern links und rechts davon. Gleich bei unserer Ankunft wurden wir mit allen wichtigen Infos ausgestattet, die Rezeption ist 24 Stunden am Tag besetzt und lässt keine Fragen unbeantwortet. Die Zimmer sind sauber, das Bad auch, die Gemeinschaftsräume, die Küche… Was soll ich sagen? Für Hostel-Urlauber der richtige Platz!

Italienischer Garten

Italienischer Garten @ Hyde Park

Am ersten Tag ging’s gleich in den Hyde Park, in’s National History Museum und in’s British Museum. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass wir am Abend keine Lust auf Party hatten, geschweige denn noch unsere Füße vom Boden heben konnten. Trotz der körperlichen Qualen war vor allem das British Museum ein unglaubliches Erlebnis. Diese riesige, ich mein RIESIGE Sammlung, die von Europa über Afrika, bis nach Asien und sonstwohin reicht und einfach von allem was ausstellt, war atemberaubend. Sogar das eine oder andere österreichische Schmuckstück konnte betrachtet werden. 😉

Habsburger

Habsburger im British MuseumBritish Museum

British Museumhermes

Hermes

Doch mein persönliches Highlight an diesem Tag war natürlich nicht irgendwelche Attraktion, sondern – was auch sonst – das Essen! Mit etwas Glück und Neugier sind wir auf Paul gestoßen, eine Bäckerei, oder besser Patisserie, gleich bei unserer U-Bahn Station (South Kensington). Riesige Brotlaibe in der Auslage und ein herrlich warmer Duft der auf die Straße strömte. Klar, dass wir da nicht einfach so vorbei gehen konnten, nein, wir mussten uns erst mal mit allen möglichen Sandwiches und Süßigkeiten eindecken, bevor es weiter ging. 🙂 Am Tisch lag eine Einladung zu Brotbackkursen bei Paul – wär ich nur etwas länger in London!

Paul'sPaul

Paul's2Sandwich und Vanille-Eclair von Paul’s

Am zweiten Tag war dann noch Mal Hyde Park als Morgenspaziergang geplant. Schön ist es dort. Quer durch den Park ging’s zur Oxford Street und zum Shopping. Ein Kleid hier, ein Paar Schuhe dort,… Und fast 4 Stunden waren vergangen wie im Flug. Mit einer etwas leichteren Brieftasche machten wir uns auf zu unserem Mittagessen und dem Borough Market (London Bridge Station). Nicht wirklich entspannter als im Einkaufszentrum aber um einiges schmackhafter. Deutsche Bratwürste, selbstgemachte Suppen und Currys, Käse, Fisch, Fleisch, Gemüse… Unsere Entscheidungsfreude hat uns hier zu einem 3-gängigen Menü verholfen. Begonnen mit Kappacasein und ihrem herrlichen Käse-Raclette mit Kartoffeln und Pickles. Weiter mit einem Pie vom Pieminister. Und zum Schluss ein Riesensandwich mit Huhn und allen möglichen Saucen von The Guildable Manor.

DSC06204

Kappacasein – RacletteKappacasein5

Kappacasein – Raclette

Borough Market5The Guilable Manor

Borough Market4

Sandwich @ The Guilable ManorBorough Market3

Pies @ Borough Market

Am Abend saßen wir dann in einer weniger beeindruckenden Aufführung von The Phantom of the Opera und mussten uns danach natürlich noch mit einem anständigen Abendessen belohnen. Wieder durch Zufall an unserer Station drauf gestoßen, befanden wir uns auf einmal in einem unscheinbaren indischen Restaurant und durften uns auf die unglaublich guten Currys von Khan’s of Kensington stürtzen. Voll gegessen ging’s dann wieder in’s Hostel und genauso schnell waren wir dann auch schon back in Norway again. Naja, mit einem kleinen Zwischenstopp im Duty Free natürlich. 😉

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